Schnellauswahl

EU-Länder profitieren von Strafen

Symbolbild.
Symbolbild.(c) REUTERS/Yves Herman

Entgegen diversen Gerüchten führen Geldbußen gegen Silicon-Valley-Unternehmen zu keiner Aufblähung des Unionsbudgets, sondern reduzieren die Beiträge der einzelnen Mitgliedstaaten.

Brüssel/Wien. Vor der Sommerpause ließ es Margrethe Vestager noch einmal richtig krachen: 4,34 Milliarden Euro Geldbuße brummte die dänische Wettbewerbskommissarin dem Google-Konzern wegen dessen – ihrer Ansicht nach – marktfeindlichen Praktiken beim Vertrieb des Android-Betriebssystems für Mobiltelefone auf. Ein neuer Rekordwert im Ringen der Europäischen Kommission mit den Technologiegiganten aus dem Silicon Valley – und wenn der Trend anhält, dürfte die Höhe der Wettbewerbsstrafen in den kommenden Jahren weiter beträchtlich steigen.