Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Schnellauswahl

Österreichische Architektin: „In Nigeria hat man viel mehr Möglichkeiten“

„Man muss dort viel mehr leisten als hier.“ Stefanie Theuretzbacher.
„Man muss dort viel mehr leisten als hier.“ Stefanie Theuretzbacher.(c) Groihofer
  • Drucken
  • Kommentieren

„In Nigeria hat man viel mehr Möglichkeiten, es gibt viel zu tun, das Land ist im Aufbau. Wo man hinschaut, sieht man etwas, zu dem man Ideen hat.“ Warum die junge Architektin Stefanie Theuretzbacher ihrer Heimat Österreich den Rücken gekehrt hat. Ein Gespräch über Chancen– und Probleme.

Stefanie Theuretzbacher, 2015 haben Sie mit einem nigerianischen Architekten in Lagos das Studio Elementals gegründet. Schon davor planten Sie im Subsahara-Raum. Jetzt kamen Sie kurz nach Wien zur Ziviltechnikerprüfung. Warum Afrika?

Das hat eine lange Vorgeschichte, die schon in der Jugend mit Musik, mit westafrikanischer Trommelmusik begonnen hat. Ich spiele seit vielen Jahre Djembé. So kam ich zum ersten Mal für einige Wochen nach Mali, um die Musik näher kennenzulernen. Diese Zeit hat mich so stark geprägt, dass ich danach ein anderer Mensch war. Und seither hat es mich immer wieder in verschiedene afrikanische Länder gezogen.