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Zell am See: Hunderte Strafen für Vollverschleierte

Das Verhüllungsverbot trifft arabische Touristinnen.
Das Verhüllungsverbot trifft arabische Touristinnen (Symbolbild).(c) imago/Westend61 (imago stock&people)
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Das Verhüllungsverbot trifft arabische Touristinnen.

Zell am See. Viel mussten sie nicht zahlen, aber es waren viele, die zahlen mussten. Rund 100 Araberinnen wurden heuer im Juli im bekannten Touristenort Zell am See in Salzburg gestraft, wie orf.at berichtet. Der Ort ist bekannt, von besonders vielen Touristen aus dem arabischen Raum besucht zu werden.

Das Verhüllungsverbot war in der Region schon im Vorfeld kritisch gesehen worden – immerhin leben die Touristiker dort von den (reichen) Gästen aus dem arabischen Raum. Bilder von vollverschleierten Frauen, die durch den österreichischen Ort marschieren, sind schon längst über die Grenzen Österreichs bekannt.

Da die Gäste reich sind, dürften sie wohl auch die Strafen in Kauf nehmen. „Es kommen noch immer sehr viele Gäste, die verschleiert sind. Wenn eine Vollverhüllung abgenommen und dann wieder platziert wird, dann gibt es Organmandate. Diese werden von den Gästen auch anstandslos bezahlt“, wird der Zeller Bezirkspolizeikommandant Kurt Möschl zitiert.

Gefahr auf der Straße

Auch beim Autofahren gibt es Ärger mit den arabischen Gästen – nicht nur in Zell am See, sondern generell in Salzburg, berichtet der ORF weiter. So würden besonders in Bezirken von Innergebirg arabische Touristen die Verkehrsregeln ignorieren. „Es ist eine Katastrophe. Sie parken und fahren sehr schlecht. Sie blinken nie. Es ist, als ob man in Indien wäre“, wird eine Saalfeldnerin zitiert. „Sie kennen keine Verkehrsregeln“, kritisiert wiederum eine Frau auf Piesendorf. Im Pinzgau versucht nun die Polizei, mit Info-Broschüren auf Arabisch die Situation zu verbessern. (red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.08.2018)