Alf – die Neubesetzung

Es ist das Comeback des Jahres: Der Außerirdische Alf kommt auf die Erde (und ins Fernsehen) zurück. Allerdings, so viel sickerte durch, soll er bei einer neu besetzten Familie landen.

Familienvater Willie Tanner wird durch Alexander Van der Bellen ersetzt. Der nimmt Alf als Migranten sofort auf. Sohn Brian (gespielt von Sebastian Kurz) findet es doof, dass er sein Zimmer mit Alf teilen soll, und kündigt an, die Melmac-Route zu schließen. Überhaupt hat es Alf diesmal schwieriger. Mutter Kate Tanner (verkörpert durch Karoline Edtstadler) verhängt noch härtere Strafen, wenn Alf sich wieder einmal danebenbenimmt. Tochter Lynn Tanner (Claudia Gamon) arbeitet zwölf Stunden pro Tag daran, Katze Lucky vor Alf zu verstecken, damit er das Tier nicht fressen kann.

Auch diesmal droht Alfs Versteck aufzufliegen. Der Chef der Einwanderungsbehörde (Herbert Kickl) will Alf finden. Aber auch ein nordamerikanischer Milliardär namens Frank sucht Alf, weil er ein Geschäft mit ihm wittert („Bist a luastiga Bua!“). Eine NGO-Aktivistin (Martha Bißmann) will Alf schützen, wird aber aus dem Drehbuch geschrieben, weil sie sich mit allen im Team zerkracht.

Christian Kern spielt den selten auftauchenden Nachbarn der Tanners. Das ist zwar keine große Rolle, aber Kern ist inzwischen schon froh, wenn er irgendwo noch vor die Kameras darf. (aich)

Reaktionen an: philipp.aichinger@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.08.2018)

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