Schimmel in Wiens Hauptbibliothek

Die Wiener Hauptbibliothek, die vor rund 15 Jahren eröffnet wurde, ist ein architektonisches Vorzeigeprojekt – aber sie ist nicht ganz dicht.
Die Wiener Hauptbibliothek, die vor rund 15 Jahren eröffnet wurde, ist ein architektonisches Vorzeigeprojekt – aber sie ist nicht ganz dicht.Fabry / Die Presse
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Ein massiver Wassereintritt beschädigte Wände und Decke, ein Schimmelproblem folgte. Zusätzlich gab die Klimatisierung während der Hitzewelle auf.

Wenn man kein Glück hat, kommt oft auch noch Pech dazu. Dieser alter Fußballspruch trifft auf die Wiener Hauptbibliothek zu – dem architektonischen Vorzeigeprojekt am Wiener Gürtel, das 2003 eröffnet wurde. Unbemerkt von der Öffentlichkeit hat ein großflächiger Schimmelbefall die Hauptbibliothek nach einem massiven Wassereintritt auf mehreren Stockwerken erfasst.

Nach der Bekämpfung läuft nun die Untersuchung der Dachterrasse nach undichten Stellen, in denen noch Wasser eindringen kann. Und während eine beispiellose Hitzewelle über die Stadt zieht, ist auch noch die Klimatisierung des architektonische Vorzeigebaus ausgefallen – mit entsprechenden Folgen.

Schäden an Decke und Wänden

„Während großer Unwetter in den letzten Monaten kam es durch einsickerndes Regenwasser in Teilen des zweiten und dritten Obergeschosses zu Wasserschäden“, erklärt Werner Kantner von den Wiener Büchereien auf „Presse“-Anfrage: Neben Schäden an Decke und Holzvertäfelung an den Wänden waren auch Sitzmöbel betroffen, auf denen sich Schimmel gebildet hat. „Diese Möbel wurden sofort entfernt“, so Kantner.


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