Auf ein Bier mit Wolfgang Ambros

Nach politischen Meinungsverschiedenheiten will sich FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker mit Sänger Wolfgang Ambros auf ein Gulasch und ein Seidl Bier treffen. Ob das gut geht?

Hafenecker: Also, an wem von uns hast du jetzt wieder Kritik geübt?
Ambros: Der Hofer war's . . .
Hafenecker: Aber der macht doch Reformen für Straße und Bahn!
Ambros:
Schaffner sei, des woar amoi wos, die Zeit is vorbei . . .
Hafenecker: So ein Unfug! Wir von der FPÖ machen Politik am Zeitgeist! Wir wissen, was die Leute in den Arbeiterbezirken wollen.
Ambros: Wann's Nocht wird über Simmering, kummt Leben in die . . .
Hafenecker: Ja, du als Systemgünstling wirst das wissen, du wohnst sicher im Nobelbezirk! Oder wie schaut so ein Morgen bei dir aus?
Ambros: De Tschuschen kumman und i muaß mi schleichn, sonst zagns mi an! So kreul i halt ausse und putz ma den Dreck o, so guat i kann! So steh i auf, in der Kinettn, wo i schlof . . .
Hafenecker: Ah, die Tschuschen, na, also dieses Problem können wir sehr gut verstehen! Hast sonst noch Probleme mit die Ausländer?
Ambros: Du schwoaza Afghane, kumm spüh ma wos vua . . .
Hafenecker: Bei den Afghanen spielt's bald Granada! Ah, wir verstehen uns, willst nicht bei der FPÖ mitmachen? Was, warum nicht?
Ambros: A Mensch mecht i bleibn . . . (aich)

Reaktionen an: philipp.aichinger@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.08.2018)

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