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ZIB-2-Gag: Armin Wolf im ORF-Teich

Screenshot ORF
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"Die Menschen überlegen sich schon die interessantesten Dinge, um mit der Hitze zurechtzukommen": Bei der gestrigen ZIB 2 begab sich Armin Wolf für die Anmoderation des Wetters ins kühle Nass.

"Ich muss gestehen, die Idee für die heutige Moderation war geklaut", twitterte ZIB-2-Moderator Armin Wolf nach der gestrigen Sendung, in der er sich für einen Schlussgag ins Wasser begab. Wie schon das dänische Fernsehen während einer Hitzewelle im August 1975: Ein Archivvideo zeigt einen Nachrichtensprecher vor dem Sender-Hintergrund. Als die Kamera aus dem Bild zoomt, sieht man, dass er - wie auch sein Tisch, die Kulisse und sein Tonmann - im kniehohen Wasser stecken, im Hintergrund baden Leute.

Der TV-Journalist Martin Thür hat das dänische Video am Mittwoch ausgegraben, der ORF nahm es gleich als Inspiration. Mangels Strand wurden die Anmoderation des Wetters und die Verabschiedung im Teich vor dem ORF-Zentrum gedreht, in dem man laut "Standard" einen "Nothintergrund" aus der Requisite aufstellte.

"Die Menschen überlegen sich schon die interessantesten Dinge, um mit der Hitze zurechtzukommen", sagte Wolf, während er mit aufgekrempelter Hose im Wasser saß. Am Ende sah man ihn noch aus dem Wasser waten.

Screenshot ORF

Wolf beendet die ZIB 2 immer wieder mit einem Gag, vor allem an heißen Sommertagen: So sah man ihn in den letzten Jahren auf einem Liegestuhl Platz nehmen, mit Cocktail und Sonnenhut, flankiert von mehreren Ventilatoren oder mit Badehose und Fußbad hinter dem Moderationstisch. Umgekehrt präsentierte er sich an einem besonders kalten Tag einmal in sechs Kilo schwerer finnischer Wintermontur. Für die Abmoderation eines Beitrags über Star Trek setzte er sich Spock-Ohren auf, als der Online-Hype "Planking" aufkam, legte er sich flach auf den Tisch - und am Höhepunkt des "Pokemon Go"-Fiebers hatte er auch im Studio mit den "kleinen blöden Monstern" zu kämpfen.

(Red.)