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Rassismus-Doku "Schwarz in Wien" hat neuen Sendetermin im ORF

Fabry
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Die Sendung, die erst aus dem Programm gestrichen worden war, wird am 26. August als "Heimat Fremde Heimat"-Spezialausgabe gezeigt.

Der ORF wird die Dokumentation "Schwarz in Wien: Von Soliman bis Alaba" von Teddy Podgorski jun., die er erst aus dem Fernsehprogramm gestrichen hatte, nun doch senden: Am Sonntag, 26. August, um 13.30 Uhr in ORF 2, als "Heimat Fremde Heimat"-Spezialausgabe. Die 25-Minuten-Produktion des ORF-Landesstudio Wien, die sich mit Rassismus in Wien beschäftigt, war zunächst für den 5. August im Rahmen von "Österreich-Bild" angekündigt und kurzfristig abgesetzt worden.

Nachdem moniert worden war, dass die Bildsprache der von nanookfilm produzierten Doku nicht zum Format "Österreich-Bild" passe, hatte der ORF in einer Aussendung erklärt, Podgorski mit einer Überarbeitung der Doku zu beauftragen. Diesem sei das nicht mitgeteilt worden, sagte er der "Presse". Später wurde erklärt, man suche einen neuen Sendeplatz. Dieser wurde nun offenbar gefunden.

Auch die Beschreibung der Sendung ist nun dieselbe, die schon in den ursprünglichen Fernsehprogrammen zu lesen war: "Schwarze Wienerinnen und Wiener der zweiten und dritten Generation unterscheidet eigentlich nichts vom klassischen multiethnischen Wiener außer der Hautfarbe. Doch die Vorurteile sitzen tief und haben eine lange Geschichte. Der Mohr im Hemd, das Negerbrot, zehn kleine Negerlein oder der bekannte Meinl-Mohr tradieren einen speziellen Wiener Rassismus, der bis ins 17. Jahrhundert zurück reicht. Wie lebt es sich mit schwarzer Hautfarbe in Wien und wie unterscheidet sich dieses Leben von dem anderer Wienerinnen und Wiener?"

(APA)