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Neue Studie beweist: Gesunde Büros erhöhen die Produktivität

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Die bahnbrechende Studie „The Snowball Effect of Healthy Offices“ von CBRE belegt erstmals, dass gesunde Mitarbeiter produktiver sind. Dabei müssen Unternehmen gar nicht viel tun, um im Büroalltag eine bessere und gesündere Umgebung bieten zu können. Bereits wenige Änderungen bringen klare Verbesserungen für das seelische und körperliche Wohlbefinden – im Job wie im Privatleben.

Arbeiten im Sitzen, künstliches Licht, Kaffee und Schokoriegel statt Slow Food: Ist ein Bürojob tatsächlich schlecht für die Gesundheit? Forscher der Universität im niederländischen Twente, Ärzte und CBRE-Experten wollten es genau wissen und suchten mit exakten wissenschaftlichen Methoden sieben Monate lang die Antwort auf diese Frage. Nach der Auswertung von mehr als 100.000 Datensätzen der Teilnehmer, rund 150 Mitarbeiter der CBRE-Niederlassung in Amsterdam, liegt das Ergebnis vor: Tatsächlich ist ein Schreibtischjob in einem herkömmlichen Büro mit zahlreichen Gesundheitsrisiken verbunden – die Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern, ist aber keine Hexerei. Denn bereits wenige Änderungen der Arbeitsumgebung helfen, um das Wohlbefinden zu steigern, den Stresspegel zu senken und Burnouts vorzubeugen. „Das Ergebnis von wohlüberlegten gesundheitsfördernden Maßnahmen ist eine spürbare Erhöhung der Produktivität in der Arbeit – das bedeutet letzten Endes auch deutlich mehr Energie im Privatleben“, sagt Andreas Ridder, Geschäftsführer CBRE Österreich.

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Pflanzen, Licht und Bewegung: Mit wenigen Änderungen zu mehr Leistung

Die Studienautoren haben fünf Bereiche identifiziert, auf die es zu achten gilt. Der erste ist die Bepflanzung im Büro: Wer mehr Zimmerpflanzen um sich hat, fühlt sich besser – und wer sich gesund und voller Energie fühlt, wird erfahrungsgemäß auch nicht so leicht krank. Die Verbesserung der Beleuchtungssituation sowie gesunde Alternativen in der Kantine zu zucker- und koffeinhaltigen Getränken und Snacks haben ebenfalls große Wirkung gezeigt und auch mehr Bewegung – etwa durch die Einführung von Steharbeitsplätzen – konnte die Leistungsfähigkeit erhöhen. Zu guter Letzt brachten neue Wellness-Zusatzangebote wie Meditation, Yoga oder der regelmäßige Besuch von einem Profimasseur mehr Wohlbefinden und damit mehr Power. Jeder Faktor erhöhte die Produktivität dabei um zehn bis 20 Prozent – und je nach Maßnahme sagten 36 bis 78 Prozent der Studienteilnehmer, sich im Job besser als zuvor zu fühlen (siehe Grafik).

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Schneeballeffekt für mehr Gesundheit – nicht nur am Arbeitsplatz

Am interessantesten waren dabei gar nicht die positiven Effekte der einzelnen Maßnahmen auf die seelische und physische Gesundheit – sondern die Veränderung der Lebenseinstellung, die bereits nach kurzer Zeit allgegenwärtig war. Die Studienteilnehmer griffen in der Mittagspause statt zum Kaffee bald von selbst zum Smoothie oder legten sich für ein paar Minuten für einen Powernap in der dafür eingerichteten Ruhezone nieder, um an einem stressigen Arbeitstag frische Energie zu tanken. „Das zeigt: Der Fokus auf mehr Gesundheit am Arbeitsplatz ist die richtige Investition in die Zukunft, denn man erzeugt damit eine Art Schneeballeffekt“, resümiert Ridder: Die Umstellung auf eine gesündere Lebensweise hört nicht nach der Arbeitszeit auf, sondern betrifft auch das Privatleben, und eine allgemein gesündere körperliche und geistige Verfassung ist für jeden ein Gewinn. Denn bereits in der Antike wusste man, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnt – im Job wie in der Freizeit.