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Selbstständigkeit: Frauenanteil steigt

Klingt gut, hat aber einen Pferdefuß: Hauptgrund ist die Unvereinbarkeit von Anstellung und Familie.

Österreichs Frauen werden gründungsfreudiger. Seit 2008 steigt der Frauenanteil bei Unternehmensneugründungen, im heurigen ersten Halbjahr lag er bereits bei 44,5 Prozent.

Sie bleiben dabei in den typisch weiblichen Branchen: Laut WKO zieht es sie in den Direktvertrieb (Stichwort Tupperware) und in die persönlichen Dienstleistungen. Darunter fallen Beraterinnen, Partnervermittlerinnen und Tierbetreuerinnen, allerdings auch Humanenergetikerinnen. Männer zieht es in Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT.

Wesentlich öfter als Männer nannten Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als ausschlaggebend für ihre Entscheidung zur Selbstständigkeit (52 Prozent der Frauen und 32 Prozent der Männer).

Top-Motiv der Frauen ist die flexible Gestaltung von Arbeits- und Lebenszeit. Das rangiert bei den Männern auf Platz zwei.

Rund ein Drittel der Frauen wollte "ihre eigene Chefin sein". Bei den Männern sind es 73 Prozent.

(APA)

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