Hartinger-Klein über AUVA: "Es wird keine Privatisierung geben"

APA/HANS PUNZ

Schlechtere Kollektivverträge könnte es durch die Betriebs-GmbH allerdings für künftige neue Mitarbeiter geben, erklärte die Ministerin.

Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) weist Kritik der Gewerkschaft und des Betriebsrates an der geplanten Betriebs-GmbH für die AUVA-Einrichtungen, die als 100-prozentige Tochter der AUVA organisiert werden soll, zurück. "Es ist sinnvoll, Krankenhäuser unter einem Dach zu organisieren", sagt Hartinger-Klein in der Sonntag-Ausgabe des "Kurier".

Die Ministerin verweist darauf, dass viele Krankenhausträger schon ein ähnliches Modell haben. Und sie betont neuerlich: "Es wird keine Privatisierung geben."

Schlechtere Kollektivverträge könnte es durch die Betriebs-GmbH allerdings für künftige neue Mitarbeiter geben: "Für die bestehenden Mitarbeiter bleibt alles beim Alten. Für die neuen Mitarbeiter ist das neu zu entscheiden und eine Frage der Selbstverwaltung", erklärt Hartinger-Klein.

Dass die von ihr angedrohte Auflösung der AUVA etwas damit zu tun haben könnte, dass sie einst Geschäftsführerin der Unfallversicherungsanstalt werden wollte, stellt Hartinger-Klein in Abrede: "Es geht nicht um persönliche Dinge." Die Ministerin ist auch nach wie vor der Überzeugung, "dass es richtig war, die AUVA erst medial unter Druck zu setzen, damit sich etwas bewegt. Und es bewegt sich viel. Das freut mich."