Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Liste Pilz: Neue Parteichefin, neuer Name

Maria Stern und Peter Pilz.
Maria Stern und Peter Pilz.(c) APA/ROLAND SCHLAGER
  • Drucken

Maria Stern soll Obfrau werden, auch Namensfindung steht auf dem Programm.

Wien. Die Liste Pilz bekommt am Montag eine neue Parteichefin. Die Mitstreiterin des Frauenvolksbegehrens, Maria Stern, soll am Abend in einer Mitgliederversammlung zur neuen Obfrau gewählt werden. Der bisherige Parteichef und Listengründer, Peter Pilz, soll zum stellvertretenden Obmann der Partei gewählt werden. Stimmberechtigt sind derzeit 25 Parteimitglieder.

Stern machte für Pilz, der im November wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung auf sein Mandat verzichtet hatte, im Nationalrat Platz. Um das Nachrücken gab es einiges Hin und Her: Denn auf Pilz' Mandat saß Martha Bißmann, die sich weigerte, den Platz zu räumen und dem Listengründer inzwischen Mobbing vorwirft.

„Sie kann das besser als ich“, sagte Pilz zuletzt beim ORF-„Sommergespräch“ über Stern. Er selbst sei „nicht der ideale Parteivorsitzende“.

Pilz schreibt ein Manifest

Auf der Tagesordnung der heutigen Mitgliederversammlung steht auch die Findung eines neuen Namens, teilte die Liste mit. Parteigründer Pilz hatte mehrfach angekündigt, nach der Gründungsphase seiner Liste den Namen ändern zu wollen. Ebenfalls besprochen werden soll ein Manifest der Partei. Pilz hatte im ORF-„Sommergespräch“ mitgeteilt, dass er ein solches „Manifest der großen Aufgaben“ schreibe.

Geplant sind bei der heutigen Mitgliederversammlung der Partei, die in ihrem einjährigen Bestehen eine ganze Reihe von Turbulenzen durchmachte, auch die Gründung von Interessenvereinigungen bzw. Landesorganisationen. Informationen zum Demokratiekoffer und zur Präsentation der Parteiakademie stehen ebenfalls an, auch die Präsentation „Wohin geht die Partei?“. Zur Aufnahme neuer Mitglieder ist eine Statutenänderung vorgesehen. (APA/red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.08.2018)