Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei moderatem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 24,45 Punkte oder 0,95 Prozent auf 2.585,51 Einheiten.
Nach einem etwas schwächeren Wochenauftakt konnte der ATX am Dienstag wieder etwas Boden gutmachen. Auch das internationale Umfeld tendierte freundlich. Die am Nachmittag veröffentlichten US-Immobilienmarktdaten brachten keine deutlichen Impulse. In Wien rückten die Bankaktien in den Fokus.
So mussten die Titel von Raiffeisen International ein Minus von 1,94 Prozent auf 34,31 Euro verbuchen. Die Chefs der RZB und deren Tochter RI haben den Willen zur Fusion bekräftigt. Im Sommer sollen die Hauptversammlungen die Beschlüsse zur rechtsgültigen Verschmelzung fällen. Mit der Verschmelzung erwarten sich die Initiatoren zwischen 60 und 115 Mio. Euro Synergien im Jahr. Den Anlegern wurde eine "Wahrung der Aktionärsinteressen" zugesichert.
Zur Erste Group wurde bekannt, dass das US-Investmenthaus Capital Research and Management seine Beteiligung wieder über die Meldeschwelle von fünf Prozent erhöht hat. Konkret hält das Fondshaus 5,08 Prozent des Grundkapitals. Erste Group-Aktien schlossen um 2,58 Prozent höher bei 30,27 Euro.
Unter den weiteren Indexschwergewichten konnten OMV ein Kursplus von 0,85 Prozent auf 27,15 Euro vorweisen. Die Analysten von Nomura haben die "neutral"-Einstufung bestätigt und das Kursziel von 32,5 auf 31,1 Euro gekürzt. voestalpine gewannen 1,26 Prozent auf 28,15 Euro. Telekom Austria verbesserten sich leicht um 0,21 Prozent auf 9,67 Euro.
Erneut fester zeigten sich Semperit mit einem Anstieg um 2,56 Prozent auf 29,28 Euro. Auch Zumtobel konnten mit plus 3,16 Prozent auf 15,67 Euro an die Vortagesgewinne anknüpfen. A-Tec zogen um 3,65 Prozent auf 9,65 Euro an.
Eco Business rutschten nach Ergebnisvorlage um 5,25 Prozent auf 4,15 Euro ab. Die Immobiliengesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Nettoverlust reduzieren und das operative Ergebnis wieder ins Positive drehen.
(APA)