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Juliane Bogner-Strauß: „Super, und die Politik soll das ändern?“

Bogner-Strauß beim Interview am Wiener Donaukanal: „Ich möchte nicht im Fahrwasser der anderen schwimmen.“
Bogner-Strauß beim Interview am Wiener Donaukanal: „Ich möchte nicht im Fahrwasser der anderen schwimmen.“(c) Mirjam Reither

Frauen- und Familienministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) erklärt, wieso sie sich als pragmatische Feministin bezeichnet, weshalb ihr unterstellt wird, keine Visionen zu haben, und warum Frauen viel selbst in der Hand haben.

Die Presse: Sie sind von der Biochemikerin zur Frauen- und Familienministerin geworden. Haben Sie den Schritt aus dem Labor mittlerweile bereut?

Juliane Bogner-Strauß:
Nein, überhaupt nicht. Es ist zwar eine extreme Herausforderung und sicher manchmal eine Belastung, aber es entspricht meinem Naturell, etwas umsetzen zu wollen.

Die Kritik an Ihnen war zuletzt groß – inklusive Rücktrittsaufforderungen. Ihnen fehle die Leidenschaft für Frauenpolitik, hieß es.