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IT-Sicherheit: Den Hackern einen Schritt voraus

Unsere optimierten Stromnetzwerke sind besonders angreifbar für digitale Frequenzmanipulation.
Unsere optimierten Stromnetzwerke sind besonders angreifbar für digitale Frequenzmanipulation.(c) pixabay.com

Der Informatiker Edgar Weippl rechnet Bedrohungsszenarien für kritische Infrastruktur und Industrieanlagen durch. Die Erkenntnisse daraus fließen in deren Schutz.

Bitcoin ist ein Stromfresser. Und kein kleiner. Die Kryptowährung generiert derzeit einen etwa so hohen Stromverbrauch wie ein mittelgroßes europäisches Land. Wegen ihres dezentralen Charakters gibt es aber keine offizielle Statistik, sondern lediglich Schätzungen. Bedeutet das eine neue Gefahr für unsere Stromnetze – zum Beispiel, wenn durch manipulierte Vorgänge während der Bitcoin-Prozesse in deren Frequenz eingegriffen wird? „Derzeit ist es noch nicht gefährlich“, sagt Edgar Weippl, der sich mit Blockchain, der Technologie hinter der virtuellen Währung Bitcoin, beschäftigt und gestern, Freitag, bei einem Arbeitskreis des Forums Alpbach, der sich dem Schutz kritischer Infrastrukturen widmete, gesprochen hat. Er ist Forschungsleiter am SBA Research, an dem man als Kompetenzzentrum auch oben erwähnte Forschungsfragen der IT-Sicherheit bearbeitet.