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Formel 1: Der Edelhelfer im Rampenlicht

(c) APA/AFP/JOHN THYS
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Ferrari-Pilot Räikkönen peilt seinen 100. Podestplatz an.

Spa-Francorchamps. Für einen Rundgang auf seiner Paradestrecke ist Kimi Räikkönen schlicht zu faul. „In all den Jahren habe ich hier eine Pistenbegehung gemacht. Danach fand ich: Danke vielmals, sieben Kilometer sind mir zu viel“, erklärte der Ferrari-Teamkollege von Sebastian Vettel vor dem Klassiker auf der längsten Strecke der Saison in Spa-Francorchamps (Qualifying um 15 Uhr, Rennen am Sonntag, 15.10 Uhr, je live, ORF eins, RTL, Sky).

Auch ohne Inspektionsrunde macht dem vierfachen Spa-Sieger in den Ardennen keiner etwas vor. Mit seinem 100. Podestplatz in der Königsklasse könnte der 38-jährige Finne weitere Argumente für einen neuen Ferrari-Vertrag sammeln. Ein solcher scheint aber nur noch Formsache. Denn während eine Beförderung des 20-jährigen Monegassen Charles Leclerc von Sauber ins Ferrari-Cockpit als zu großes Risiko erscheint, hat sich der WM-Dritte Räikkönen zuletzt als verlässlicher Helfer für den zweitplatzierten Vettel bewährt. „Wir haben den gleichen Ansatz“, sagte der Deutsche.

Räikkönen ist immer noch der bisher letzte Ferrari-Weltmeister, sein Triumph liegt elf Jahre zurück. Er sagt: „Solange ich vom Gedanken überzeugt bin, dass ich Rennen gewinnen kann, mache ich weiter.“ (red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.08.2018)