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Rapid zittert sich gegen Innsbruck zu erstem Heimsieg

Rapid jubelt
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Die Hütteldorfer besiegten den Aufsteiger mit 2:1, vergaben dabei etliche Chancen und leisteten sich ebenso viele Defensivschwächen.

Rapid hat mit 2:1 gegen Wacker Innsbruck den zweiten Saisonsieg gefeiert, den ersten vor heimischem Publikum. Trainer Goran Djuricin rotierte die Mannschaft im Hinblick auf die Europa-League-Qualifikation gegen FCSB wie angekündigt durch, bot unter anderem mit Auer, Müldür, Hofmann und Potzmann als Links- statt Rechtsverteidiger eine komplett neue Viererkette auf.

Die Hütteldorfer begannen engagiert und gingen bald in Führung. Nach einem abgewehrten Berisha-Schuss fand die folgende Ecke den Kopf von Schwab, der zum 1:0 traf (18.). Es folgten etliche Chancen mehr, doch Neo-Solospitze Ivan zeigte sich ebenso zahnlos vor dem gegnerischen Tor wie Berisha, Alar oder Murg. So hatten die Grün-Weißen durchaus Glück gegen hart einsteigende Innsbrucker mit einer Führung in die Pause zu gehen. Mehrmals musste Torhüter Strebinger eingreifen, einen Dedic-Schuss kratzte Potzmann von der Linie (25.).

Unmittelbar nach Wiederanpfiff vergab Malicsek die nächste Großchance (46.), danach überließ Rapid unerklärlicherweise dem Aufsteiger das Spiel und trug die Konter viel zu inkonsequent aus. Die Gäste konnten diese Schwächephase aber nicht nutzen, vielmehr sorgte Alar nach schlechter Abwehrarbeit per Abstauber für das 2:0 (69.). Danach vergab allein der eingewechselte Knasmüllner drei Topchancen und die Entscheidung. Stattdessen wurde noch einmal kräftig gezittert, denn die grün-weiße Hintermannschaft präsentierte sich mitunter vogelwild. Strebinger tat was er konnte, gegen den Schuss von Freitag war schließlich auch der Rapid-Keeper machtlos (89.). Die Hütteldorfer brachten die drei Punkte aber über die fünfminütige Nachspielzeit.

„Der Sieg war mehr als verdient, aber wir müssen aufpassen. Wenn wir Strebinger nicht haben, kann das anders ausgehen“, sagte Trainer Djuricin. „Wir haben hinten zu viel zugelassen, das dürfen wir uns am Donnerstag nicht leisten. Wir müssen cleverer agieren und mehr Tore schießen.“

(swi)