Daten von S-Immo, Immofinanz und UBM unterschiedlich aufgenommen.
Drei an der Wiener Börse notierte Immobiliengesellschaften haben ihre Halbjahreszahlen bekannt gegeben. Jene der S-Immo kamen nicht so gut an, die Aktie lag am Donnerstagnachmittag leicht im Minus. Allerdings war sie in den Monaten davor kräftig gestiegen und notiert nahe ihrem Allzeithoch. Im ersten Halbjahr hat sich das Betriebsergebnis (Ebit) auf 54,4 Mio. Euro halbiert. Die Erlöse sanken leicht auf 91 Mio. Euro, davon waren 50,4 Mio. Euro Mieterlöse. Bei der Vermietungsrentabilität erreichte die S-Immo jedoch einen neuen Rekordwert: Die Cashflow-Kennzahl FFO 1 (ohne Immoverkäufe) wurde von 26,7 auf 34,4 Mio. Euro gesteigert.
Die Aktie der Immofinanz bewegte sich kaum. Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr einen neuen Rekord beim Vermietungsgrad erzielt (er stieg auf 94,7 Prozent) und den operativen Gewinn mehr als verdreifachen können. Die Vermietungsrentabilität (FFO 1, ohne Immoverkäufe und ohne wirtschaftlichen Anteil an der CA Immo) stieg im Halbjahr um 74 Prozent auf 48 Mio. Euro und soll im gesamten kommenden Jahr über 100 Mio. Euro steigen, wurde der Ausblick bestätigt.
Höhere Immofinanz-Dividende
Auch wurde bekräftigt, dass für heuer die Dividende von 0,7 Euro auf 0,8 Euro je Aktie steigen soll. Der Nettogewinn blieb jedoch mit 86 Mio. Euro um 18 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres, geht aus den Halbjahreszahlen von Mittwochabend hervor. Der Immobilienentwickler UBM hat indes im ersten Halbjahr den Gewinn um 28 Prozent auf 20,8 Mio. Euro erhöht und das höchste Halbjahresergebnis in der Unternehmensgeschichte erreicht. Der Ausblick wurde bestätigt. "Wir sind finanziell so stark aufgestellt wie noch nie. Das eröffnet der UBM ganz neue Möglichkeiten", sagte UBM-Chef Thomas Winkler.
Das Ergebnis vor Steuern stieg um 24,2 Prozent auf 28,1 Mio. Euro. Die Gesamtleistung wuchs um 31 Prozent auf 553 Mio. Euro, vor allem wegen deutlich höherer Erlöse aus Immobilienverkäufen. Den Aktionären gefielen die Zahlen offenbar: Die UBM-Aktie lag am Donnerstagnachmittag deutlich im Plus. (APA/b. l.)