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Innenpolitik

Was Vassilakous Rückzug bedeutet

Maria Vassilakou wird die Grünen nicht mehr in die nächste Wien-Wahl (2020) führen.
Maria Vassilakou wird die Grünen nicht mehr in die nächste Wien-Wahl (2020) führen.(c) APA/HERBERT P. OCZERET
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Maria Vassilakou wird die Grünen nicht mehr in die nächste Wien-Wahl führen. Bis spätestens Juni 2019 soll ein Nachfolger ihren Job als Vizebürgermeisterin übernehmen. Das wirft einige Fragen auf.

Wien. Die Wiener Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou wird die Grünen nicht mehr in die nächste Wien-Wahl (2020) führen. Das erklärte die Frontfrau der Wiener Grünen in einem Statement am Sonntag und begründete das so: Im Vorjahr habe sie angekündigt, sie werde die Erneuerung und Öffnung der Grünen vorantreiben: „Das löse ich nun ein. Und ich beginne bei mir selbst“, so Vassilakou wörtlich. Damit stehen fünf Fragen im Mittelpunkt:

1. Warum gibt Maria Vassilakou gerade in der größten Krise der Grünen auf?

Nach dem Desaster bei der Nationalratswahl 2017, bei der die Grünen aus dem Parlament geflogen sind, muss sich die Partei völlig neu aufstellen – inhaltlich und personell. Das trifft vor allem auf Wien zu. Maria Vassilakou, die seit 22 Jahren im Wiener Gemeinderat sitzt, wäre dafür nicht gerade ein Zeichen der Erneuerung. Das ist die eine Seite.

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