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Supermarkt-Job für Ex-TV-Star: "Jede Arbeit ist wertvoll"

Geoffrey Owens verdient sich an der Supermarktkasse etwas dazu .
Geoffrey Owens verdient sich an der Supermarktkasse etwas dazu .(c) Getty Images (Larry Busacca)

Geoffrey Owens wurde durch seine Rolle in der "Bill Cosby Show" bekannt. Nun jobbte er in einem Supermarkt. Etliche Kollegen und Fans stehen hinter ihm.

US-Schauspieler Geoffrey Owens hat in der beliebten "Bill Cosby Show" mitgespielt, doch zuletzt packte er an einer Supermarktkasse den Kunden ihre Einkäufe in Sackerln. Dort wurde er erkannt und im Internet bloßgestellt - und jetzt bekommt er jede Menge Zuspruch.

"Es ist überwältigend, auf positive Art und Weise", sagte der 57-Jährige in der ABC-Sendung "Good Morning America" am Dienstag (Ortszeit). "Glücklicherweise habe ich mich nicht lange geschämt."

Etliche Kollegen sprangen Owens zur Seite und machten deutlich, dass es normal sei, zwischen TV-Engagements auch andere Jobs anzunehmen. Der Schauspieler und frühere Football-Profi Terry Crews twitterte, ein ehrlicher Job sei nichts, wofür man sich schämen müsse. Er selbst habe nach der Football-Karriere geputzt - "wenn es nötig wäre, würde ich es wieder tun". Filmemacher Tyler Perry sagte, er habe großen Respekt: "Das macht einen wahren Künstler aus." Perry bot Owens direkt einen Job an.

In 44 Episoden der "Bill Cosby Show" spielte Geoffrey Owens die Figur Elvin Tibideaux.
In 44 Episoden der "Bill Cosby Show" spielte Geoffrey Owens die Figur Elvin Tibideaux.(c) NBC

Owens hatte von 1985 bis 1992 die Rolle des immer optimistischen Elvin Tibideaux in der Show von Schauspieler Bill Cosby übernommen, danach aber auch in anderen TV-Serien und Theaterstücken mitgespielt. An der Supermarktkasse habe er gearbeitet, um flexibel auf Castings und kleine Engagements reagieren zu können. "Es gibt keine Arbeit, die höher gestellt ist als eine andere", betonte Owens in "Good Morning America". "Die eine mag besser bezahlt sein, bessere Sozialleistungen bieten und im Lebenslauf besser aussehen, aber sie ist nicht höhergestellt. Jede Arbeit ist wertvoll."

(APA/dpa)