Herr Gudenus surft im Internet

Johann Gudenus zeigte einen afghanischen Lehrling zu Unrecht als Terrorsympathisanten an. Zwei Facebook-Profile waren verwechselt worden. Dabei beweist die FPÖ sonst Internetkompetenz.

Gudenus: Der nächste Wahlkampf ist gesichert! Ein nigerianischer Prinz mailt mir gerade, dass er mich an einem Erbe beteiligen will.
Strache: Na endlich schicken uns die Afrikaner Geld statt Asylanten!
Kickl: Prinzenzaster statt Migrantengfrasta!
Mölzer: Ich wäre da ja vorsichtig, wer weiß, ob man diesem Negerkonglomerat, äh. . ., diesem Megakonglomerat trauen kann?
Gudenus:
Was soll schon schiefgehen? Der Prinz will nur einen Unkostenbeitrag von uns, damit er das Geld überweisen kann.
Fuchs:
Also, wir vom Finanzministerium warnen vor solchen Mails.
Strache: Wer bist du überhaupt, dass du dich da einmischst?
Fuchs: Ich bin DDr. Hubert Fuchs, unser Finanzstaatssekretär.
Strache: Wir haben einen Finanzstaatssekretär?! Na, eh super!
Kneissl: Ach, wie gern hätte ich den nigerianischen Prinzen zu meiner Hochzeit eingeladen, der hätte mir das Auto wirklich geschenkt!
Strache: Dann überweisen wir dem Prinzen also jetzt den Unkostenbeitrag! Und was machen wir, wenn er dann doch nicht zahlt?
Bösch: Dann können wir als Entschädigung immer noch einen Raum in Afrika in Besitz nehmen! (aich)

Reaktionen an: philipp.aichinger@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.09.2018)

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