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Da fehlt was auf dem Job-Gipfel

Haben wir wirklich kein Problem mit älteren Arbeitslosen mehr?

Mehr als 340.000 Arbeitslose mitten in einem Hochkonjunktur–Sommer sind eine Schande, da hat die Regierung recht. Gut also, dass sie demnächst einen weiteren Job-Gipfel einberufen wird. Die Schwerpunkte stehen auch schon fest: Junge Arbeitslose unter 25 und Asylberechtigte ohne Job.

Eine Gruppe, die mehr als doppelt so groß ist wie die beiden genannten zusammen, kommt in den Gipfelplänen bisher dagegen nicht vor: Arbeitslose über 50. Ist auch klar: Zu teuer, zu wenig mobil. Da müssten sich Wirtschaft und Gewerkschaft (also die Sozialpartner) ja ernsthaft Konzepte zur Altersbeschäftigung überlegen. Und wieso sollten sie das gerade jetzt tun, wo sie das Thema doch schon seit Jahrzehnten konsequenzenlos in der Pendeluhr verschnarchen?