Erntezeit
Der Kürbis aus dem Mostviertel
Familie Metz betreibt im niederösterreichischen Haag den Mostviertler Kürbishof und kultiviert dort mehr als 150 verschiedene Sorten. Ein Besuch.
Das Kürbisjahr beginnt im Mai mit dem Anbau, im Juni/Juli startet die Blüte (bei der die Familie Metz mit einem Imker zusammenarbeitet), geerntet wird ab August bzw. September.
Die Presse (Clemens Fabry)
Raimund und Karin Metz sind derzeit mit der Ernte beschäftigt. Die Speisekürbisse werden händisch mit einer Schere geerntet, nur bei den Ölkürbissen kommt ein Traktor zum Einsatz. Die Maschine pickt sich gleich vor Ort die Kerne heraus und lässt das Fruchtfleisch am Feld als Dünger zurück.
Die Presse (Clemens Fabry)
Mehr als 150 verschiedene Kürbissorten wachsen hier, zum Beispiel der Birnenkürbis.
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Die Sorte Patisson wird wegen ihrer Form auch Ufokürbis genannt. In der Küche kann sie zu Kürbisschnitzel verarbeitet werden, sie eignet sich auch zum Grillen.
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Seit heuer ist der Betrieb biozertifiziert, nach einer dreijährigen Umstellungsphase.
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Jeder Kürbis muss nach der Ernte gewaschen werden. Früher wurde das ausschließlich in einer alten Badewanne gemacht. Heute werden in ihr nur die besonders empfindlichen Exemplare gewaschen.
Die Presse (Clemens Fabry)
Der Großteil wird in einer Kürbiswaschanlage gereinigt, die dieser Tage von der Großmutter der Hofinhaberin betätigt wird.
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Die Hausherrin nennt die Anlage aufgrund der vielen Düsen, Büsten und Sprudel auch gern "Kürbiswellnessanlage".
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Zu einem richtigen Hof (jener der Familie Metz ist mindestens 300 Jahre alt) gehört auch eine Katze, inklusive Nachwuchs.
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Die gewaschenen und getrockneten Kürbisse werden nach Sorten sortiert.
Die Presse (Clemens Fabry)
Die Kürbisse werden im Ganzen verkauft oder auch zu Produkten, wie Öl, Chutney, Schokoladen oder Nudeln verarbeitet. Auch andere Speiseöle, wie Raps-, Lein-, Hanf- oder Walnussöl stellt die Familie Metz her.
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