Das Vermögen stieg auf 107 Billionen Dollar. Die Haushalte verdanken das Wachstum vor allem dem Aktienbesitz und den Immobilien.
Nicht nur die US-Börsen eilen von einem Rekordhoch zum nächsten. Auch das Vermögen der Privathaushalte in den USA ist im zweiten Quartal dieses Jahres auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Die US-Notenbank Fed bezifferte in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie das Nettovermögen zwischen April und Juni auf rund 107 Billionen Dollar (91 Billionen Euro), das entspricht einem Anstieg um 2,1 Prozent in einem Quartal.
Das Vermögenswachstum ist demnach vor allem auf den Aktienbesitz und den Immobilienmarkt zurückzuführen: so stieg das Aktienvermögen der Privathaushalte und Wohltätigkeitsorganisationen um 1,7 Billionen Dollar im zweiten Quartal. Der Wert des Immobilienbesitzes wuchs laut Fed um knapp 500 Mrd. Dollar.
Dagegen verlangsamte sich die Verschuldung der Privathaushalte leicht. Sie stieg um 2,9 Prozent, im Vergleich dazu waren es im ersten Quartal noch 3,2 Prozent gewesen. Das Nettogeldvermögen errechnet sich aus der Differenz von Bruttogeldvermögen und Verbindlichkeiten.
Nach den Steuersenkungen und den erhöhten Ausgaben der US-Regierung wuchs die Staatsverschuldung laut Fed nochmals um 6,9 Prozent im zweiten Quartal. Im Quartal zuvor hatte es einen Sprung um 17,2 Prozent gegeben.
(APA/AFP)