Eine Kern-Analyse als deutliche Warnung für die Zukunft

Selten hat sich im Nachhinein etwas als so richtig herausgestellt wie ein im Nationalratswahlkampf 2017 geleaktes internes Papier über Christian Kern.

Das gläserne Prinzessinnenkinn ist zersprungen. Pamela Rendi-Wagner, die erste Frau an der Spitze der österreichischen Sozialdemokratie, wird in nächster Zeit ziemlich intensiv damit beschäftigt sein, zunächst jede Menge Scherben nach dem chaotischen Teilrücktritt Christian Kerns wegzukehren, sodann der SPÖ ihr demokratiepolitisches Grundverständnis zurückzugeben und konstruktive Oppositionspolitik zu machen.

Christian Kern, slimfitter Mann der schönen, immer wieder leider auch hohlgeschliffenen Worte, hatte ein Händchen für präzise Fehlgriffe. Sich nach verlorener Wahl sein Gehalt beinahe verdoppeln zu lassen, damit der Absturz vom Bundeskanzlersalär zu dem eines einfachen Abgeordneten nicht zu schmerzhaft wird, gehört auch dazu.

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