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Brexit-Chefverhandler Barnier will nicht EU-Kommissionspräsident werden

Michael Barnier war als möglicher Spitzenkandidat für die EVP-Spitzenkandidatur gehandelt worden.APA/BARBARA GINDL
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Er wolle die "Aufgabe und Verantwortung" der Brexit-Verhandlungen "bis zum Ende" fortführen, sagt Michel Barnier.

Der EU-Chefverhandler für den Brexit, der Franzose Michel Barnier, nimmt sich selbst für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten aus dem Rennen. Es sei seine "Aufgabe und Verantwortung", die Brexit-Verhandlungen "bis zum Ende" fortzuführen, sagte er am Freitag laut Reuters. Deswegen werde er sich nicht um die Spitzenkandidatur der Europäischen Volkspartei (EVP) bemühen.

Barnier war als möglicher Kandidat für die EVP-Spitzenkandidatur gehandelt worden. Bisher hat erst EVP-Fraktionschef Manfred Weber seine Kandidatur bekanntgegeben. Deutliche öffentliche Unterstützung bekam der bayerische CSU-Politiker von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel soll hinter Weber stehen. Seine Chancen, am 7. und 8. November beim EVP-Parteitag in Helsinki als Spitzenkandidat gekürt zu werden, haben sich mit dem Rückzug von Barnier sicherlich erhöht.

(APA)