Regierungsgegner wollen "Donnerstagsdemo" wiederbeleben

Archivbild vom 4. Februar 2000: Demonstranten werfen während der Angelobung der Regierung Farbbeutel auf Polizisten
Archivbild vom 4. Februar 2000: Demonstranten werfen während der Angelobung der Regierung Farbbeutel auf Polizisten(c) APA

Der wöchentliche Protest hat sich erstmals gegen die 2000 gebildete Koalition aus ÖVP und FPÖ formiert. Die erste Veranstaltung ist für den 4. Oktober anberaumt.

Gegner der türkis-blauen Regierung wollen die "Donnerstagsdemo" wiederbeleben. Der wöchentliche Protest hat sich erstmals gegen die 2000 gebildete Koalition aus ÖVP und FPÖ formiert. Nun wollen Organisationen wie die "Omas gegen rechts" und die "Armutskonferenz", aber auch Künstler, wieder ihren Unmut kundtun. Die erste Veranstaltung ist für den 4. Oktober (18 Uhr) vor dem Bundeskanzleramt anberaumt.

"Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller geht", richten die Veranstalter der "Donnerstagsdemo" auf Facebook - in Anspielung auf ein Zitat des nunmehrigen Infrastrukturministers Norbert Hofer (FPÖ) - den Regierungsvertretern aus. Nicht ganz eindeutig ist, wer in erster Linie für den Aufruf verantwortlich zeichnet.

Angekündigt sind - auch für die Zeit danach - jedenfalls "alle möglichen Protestformen" an unterschiedlichen Orten der Wiens.