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Falsche OP-Protokolle im AKH: Patientenanwältin fordert Konsequenzen

Sigrid Pilz
Patientenanwältin Sigrid PilzDie Presse/Fabry

Patientenanwältin Sigrid Pilz fordert, dass das AKH Patientinnen, die von den gefälschten OP-Protokollen betroffen sind, informiert – und auch eine Neuregelung der Nebenbeschäftigung.

Es ist ein Fall, der wie so oft zu Lasten der Patienten geht – oder in diesem Fall der Patientinnen, handelte es sich doch um Operationen auf der Mammachirurgie, also Brustkrebspatientinnen. Wie „Die Presse“ berichtete, soll ein im AKH tätiger Chirurg zwar auf Operationsprotokollen vermerkt worden sein, allerdings selbst nicht die Operation durchgeführt haben, sondern diese stattdessen ein Kollege übernommen haben. Er selbst soll währenddessen in einer Privatklinik operiert haben.