Robuste Daten vom Jobmarkt schoben auch die Anleihenmärkte an. Die Renditen 10-jähriger US-Bonds kletterten auf den höchsten Stand seit Mitte 2011.
Die Spekulationen von Anlegern auf weiterhin rasch steigende Zinsen in den USA haben die Rendite der US-Staatsanleihen in die Höhe schnellen lassen. Die zehnjährigen Titel rentieren zuletzt bei 3,223 Prozent, das ist der höchste Stand seit Mitte 2011. Bei den 30-jährigen Anleihen klettere die Rendite auf den höchsten Wert seit Oktober 2014. Steigt das allgemeine Zinsniveau fallen die Kurse bestehender Anleihen, da dann neue Anleihen mit höheren Zinsen auf den Markt kommen.
Als Auslöser der jüngsten Zinserhöhungspekulationen sind Börsianern zufolge die Daten des Personaldienstleister ADP zum Jobwachstum im September. Laut ADP schufen die US-Firmen 230.000 neue Stellen, das war deutlich mehr als erwartet.
Die US-Notenbank Fed hat die Zinsen in diesem Jahr bereits drei Mal angehoben. Spekulationen, wonach die Zinsen noch schneller steigen könnte, haben den Dollar Index zudem auf den höchsten Stand seit 6 1/2 Wochen getrieben. Am Mittwoch schloss der Dow Jones Index auf einem neuen Rekordniveau.
(Reuters/red.)