Bereits seit 2006 setzen sich Pampers und das Kinderhilfswerk UNICEF gemeinsam dafür ein, Tetanus bei Müttern und Neugeborenen weltweit zu besiegen. Mit der Eliminierung von Tetanus in Kenia erreichen Pampers und UNICEF auch dieses Jahr einen Meilenstein auf ihrem gemeinsamen Weg.
Durch die hohen Hygienestandards und standardisierte Schutzimpfungen ist Tetanus mittlerweile aus Europa verschwunden. Doch weltweit sterben jährlich immer noch 34.000 Neugeborene innerhalb des ersten Lebensmonats an den Folgen der Infektionskrankheit. In Entwicklungsländern wie Kenia ist das Risiko einer Ansteckung durch unzureichende medizinische Versorgung, mangelnde Aufklärung und unhygienische Bedingungen besonders hoch. Daher ruft der Windelhersteller Pampers heuer mit der Initiative „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis“ bereits das 13. Jahr dazu auf, durch den Kauf von Windeln die Leben von Müttern und ihren Neugeborenen zu retten. Mit jedem Kauf einer Packung Pampers mit UNICEF-Logo unterstützt Pampers UNICEF im Aktionszeitraum von Oktober bis Dezember 2018 mit dem Gegenwert einer Tetanus-Impfdosis. Durch die Initiative können Impfstoffe angeschafft, transportiert und gelagert werden.
Anhaltende Aufklärungsarbeit für Mütter und Schwangere
Mütter und schwangere Frauen über die gesundheitlichen Risiken einer Hausgeburt unter unhygienischen Bedingungen aufzuklären ist eine der wichtigsten Aufgaben im Kampf gegen Tetanus. Ein Netzwerk an zivilen Helferinnen, die beispielsweise durch das Kinderhilfswerk ausgebildet werden, tritt auch in Kenia in direkte Gespräche mit den Frauen, gibt Wissen weiter und verweist auf die nächstgelegene Gesundheitsstation, in der die lebensrettenden Impfungen angeboten werden. Denn während einer Schwangerschaft sind nur zwei Impfungen erforderlich, um Mutter und Kind während der Geburt zu schützen. In Kenia konnte durch die Arbeit der vergangenen Jahre heuer ein weiterer Meilenstein im Kampf gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen erreicht werden: Der ostafrikanische Staat erhielt den Eliminierungsstatus der WHO.