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Aus für Plastikbesteck, Trinkhalme und Zigarettenfilter

Symbolbild.
Symbolbild.(c) imago/Jochen Tack (Jochen Tack)
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Das EU-Parlament fordert ein breites Verbot von Einweg-Plastikprodukten.

Brüssel. Der Umweltausschuss des Europaparlaments hat sich für ein breites Verbot von Einweg-Plastikprodukten ab 2021 ausgesprochen. Betroffen sind Trinkhalme, Plastikbesteck, Kunststoffteller, aber auch Leichtflaschen, Fast-Food-Verpackungen aus Polyester und vieles mehr. Sogar Zigarettenfilter aus Kunststoff sollen schrittweise aus dem Verkehr gezogen werden. Unter den Mitgliedstaaten gibt es zwar eine grundsätzliche Einigung darüber, dass Wegwerf-Kunststoff reduziert werden soll, doch gibt es noch Differenzen über die Produktpalette, da es nicht überall Alternativen aus recycelbarem Material gibt.

EU-Umweltkommissar Karmenu Vella sagte, man dürfe keine Zeit verlieren. Jede Minute lande eine Lastwagenladung Kunststoffmüll im Meer. Er wolle einen ehrgeizigen Kompromiss bis Jahresende erreichen. Es gehe auch darum, sich die biologische Abbaubarkeit bestimmter Kunststoffe anzuschauen. (red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.10.2018)