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Kronzeuge für die ewige Wahrheit

Ein Dramatiker in einem chaotischen Dschungel von Briefen, Büchern und Manuskripten: der zeitlebens unterschätzte Wiener Autor Franz Theodor Csokor.
Ein Dramatiker in einem chaotischen Dschungel von Briefen, Büchern und Manuskripten: der zeitlebens unterschätzte Wiener Autor Franz Theodor Csokor.(c) Otto Breicha / Imagno / picturedesk.com (Otto Breicha)
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Einer der fast vergessenen Dramatiker, die ein Leben lang der Stimme ihres Gewissens gefolgt sind. Thomas Mann ist von Franz Theodor Csokor beeindruckt und Hilde Spiel schreibt über den kosmopolitischen PEN-Club-Präsidenten in ihrem Nachruf: „Wien hat eine große Figur verloren (. . .) eine Zeit ging mit ihm dahin.“

„Um Himmels willen, wie kann ich das wieder gutmachen?“ sagt das kaum 20-jährige Mädchen Lina Obertimpfler, nachdem sie ein skandinavisches Döschen, das ihr Adolf Loos am „Löwenbräu-Altenberg-Stammtisch“ zeigt, fallen gelassen hat. „Indem sie mich heiraten“, meint der Architekt. Die Ehe mit dem zwölf Jahre älteren Loos hält immerhin drei Jahre.