Schnellauswahl

Employee Experience: Woran sich Unternehmen orientieren können

  • Drucken

Die Treiber für eine positivere und menschlichere Employee Experience aus Unternehmersicht.

„Organisationen überprüfen nunmehr die Erfahrungen ihrer Mitarbeitenden am Arbeitsplatz im Detail, um einen Weg zu finden, die Arbeitsleistungen zu steigern und sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Die Schlacht um die Herzen und Köpfe der Mitarbeitenden ist bereits täglich in Gang“, schreiben die Autoren des IBM Smarter Workforce Institute in ihrem Strategiepapier „The Employee Experience Index – A new global measure of a human workplace and its impact“ (2017). Gemeinsam mit dem  Globoforce’s WorkHuman Research Institute wurde der Frage nachgegangen: Was ist die ideale Arbeitnehmererfahrung am Arbeitsplatz?

Die Employee Experience (EX) wird dabei als positive, kraftvolle und ultimativ menschliche Erfahrung definiert, die Mitarbeitende befähigt, mehr von sich selbst in die Arbeit zu investieren. Zwei weitere Fragen stehen im Fokus der Studie: Welchen Impact kann eine positive EX auf die Unternehmensergebnisse haben? Was sind aus Unternehmersicht die Treiber für eine positivere und menschlichere EX?

Aus den Antworten auf diese Fragen wurde ein Employee Experience Index entwickelt. Die neuen Werkzeuge sollen es Human Resources Managern und Führungskräften ermöglichen, ihre Workforces zu inspirieren, um deren Wohlgefühl und Arbeitsleistung zu steigern.

Als Herzstück wurden fünf Dimensionen definiert, an denen sich Unternehmen orientieren können:

Belonging: Sich einer Gruppe, einem Team oder der Organisation zugehörig fühlen
Purpose: Verständnis dafür, warum die eigene Arbeit bedeutsam ist
Achievement: Erfolgsgefühl nach getaner Arbeit
Happiness: Durchdringendes Zufriedenheits-/Glücksgefühl in und mit der Arbeit
Vigor: Präsenz von Energie, Enthusiasmus, aufregender Anspannung bei der Arbeit

Der Frage, wie man die bestmögliche EX generieren kann, ist auch das IT-Analyse Unternehmen Gartner nachgegangen. Im Forschungspapier „Vom digitalen Arbeitsplatz zur idealen Employee Experience“ wurde eine Liste von fünf zentralen Konzeptpunkten herausgearbeitet:

Social Collaboration: Das kollaborative Element am Digital Workplace muss die Austauschmöglichkeiten mit Anderen im Arbeitskontext ermöglichen und unterstützen.
Personalized Communication: Die individuellen, persönlichen Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten im Unternehmensnetzwerk stärken die Vernetzung und Identifikation mit dem Unternehmen.
Multichannel Access: Die Arbeit erledigen egal mit welchem Endgerät und von welchem Ort – das ist der zentrale Produktivitätsfaktor sowohl für das Unternehmen als auch den einzelnen Mitarbeiter.
Integrated Workflows: Vernetztes Arbeiten in vernetzten Systemen ist ein weiterer  Baustein für ein zielführendes und effektives Arbeitserlebnis.
Customized Services: Relevanz und Kontext wünscht sich sowohl der Kunde als auch der Mitarbeiter von den digitalen Systemen.