Handelspolitik: Wo Donald Trump irrt

Es ist ein Vorteil, dass in Europa, anders als in den USA, eine unabhängige, übernationale Wettbewerbsbehörde geschaffen worden ist. Gerade die EU-Wettbewerbspolitik sorgt für zunehmende Konkurrenz auf den Märkten.

Gastkommentare und Beiträge von externen Autoren müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.

Der amerikanische Präsident Donald Trump ist über das US-Handelsbilanzdefizit besorgt. Er will es durch protektionistische Maßnahmen bekämpfen, da es seiner Ansicht nach Folge unfairer Praktiken der Handelspartner ist. Trump irrt in vierfacher Weise:

Erstens kommt es nicht auf die Handels-, sondern auf die Leistungsbilanz an: Zwar haben die USA ein Handelsbilanzdefizit von etwa vier Prozent des BIP (EU +0%), das aber durch Dienstleistungen (+1¼ Prozent des BIP) und Auslandseinkommen (zwei Prozent) weitgehend kompensiert wird. Das verbleibende Defizit der Leistungsbilanz ist minimal.

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.