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Südtirol: Der Salvini-Effekt und das Ende des SVP-Monopols

Südtirols Landeshauptmann, Arno Kompatscher (links), am Tag nach der Landtagswahl. Sein Tiroler Amtskollege, Günther Platter, reiste am Montag nach Bozen und gratulierte zum „klaren Auftrag“ an die SVP.
Südtirols Landeshauptmann, Arno Kompatscher (links), am Tag nach der Landtagswahl. Sein Tiroler Amtskollege, Günther Platter, reiste am Montag nach Bozen und gratulierte zum „klaren Auftrag“ an die SVP.(c) APA/EXPA/JOHANN GRODER

Wie die Südtiroler gewählt haben und wie es in der autonomen Provinz nach der Landtagswahl weitergehen wird: Sechs Fragen und Antworten.

Bozen/ Wien. Nach der Landtagswahl in Südtirol sind die Karten in der autonomen norditalienischen Provinz neu gemischt. Nicht nur bestätigte der Urnengang, dass die Ära der nahezu absolutistischen Alleinregierung der Südtiroler Volkspartei (SVP) vorbei ist. Deutlich wurde auch, dass eine Einmischung aus Wien nicht viele Stimmen bringt: Weder das Angebot einer österreichische Staatsbürgerschaft für deutsch- und ladinischsprachige Südtiroler noch die Wahlkampfpräsenz österreichischer Regierungsvertreter zeigte Wirkung. Hier die wichtigsten Fragen: