ÖVP und Neos entscheiden 2019 über EU-Kandidaten

Ob ÖVP-Delegationsleiter Othmar Karas ins Rennen geht, ist noch offen.
Ob ÖVP-Delegationsleiter Othmar Karas ins Rennen geht, ist noch offen. (c) Clemens Fabry (Presse)
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Ob ÖVP-Delegationsleiter Othmar Karas ins Rennen geht, ist noch offen. Auch die Liste Pilz will bei dem Urnengang im Mai antreten, mit wem ist aber noch offen.

Bei SPÖ und Grünen steht der Spitzenkandidat für die EU-Wahl im Mai bereits fest, die anderen Parteien machen es noch spannend. Die ÖVP will zunächst den EU-Ratsvorsitz hinter sich bringen und ihren Listenersten voraussichtlich zu Jahresbeginn 2019 präsentieren. Bei den Neos braucht es den bekannten Vorwahlprozess, der im März abgeschlossen wird. Die Liste Pilz tritt an, mit wem ist aber noch offen.

Die Entscheidung, wer für die ÖVP ins Rennen um das Europaparlament geht, soll nach dem Ratsvorsitz Ende des Jahrs oder Anfang 2019 fallen. Ob dies der Spitzenkandidat aus dem Jahr 2014 und derzeitige Delegationsleiter Othmar Karas wird, ist noch offen. Sollte dies nicht der Fall sein, war immer wieder über eine eigene Liste spekuliert worden, Fans hat der Vorzugsstimmenkaiser Karas jedenfalls genug.

Bisschen Zeit lassen sich auch noch die Neos. Wie bei den Pinken üblich, wird die Liste in einem dreistufigen Vorwahlprozess gewählt. Bis Anfang Februar kann sich jeder für einen Listenplatz bewerben. Am 16. Februar folgt dann die Mitgliederversammlung, bei der sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen können. Dabei wird auch das Programm zur EU-Wahl beschlossen. Der Vorwahlprozess startet mit einer öffentlichen Online-Vorwahl, danach gibt es die Wahl im Erweiterten Vorstand und am 9. März wird die endgültige Liste bei einer Mitgliederversammlung bestimmt. Als mögliche Kandidatin wurde immer wieder Europasprecherin Claudia Gamon genannt, sie hat sich aber noch nicht deklariert. Für die neue Parteichefin Beate Meinl-Reisinger wäre sie jedenfalls eine gute Wahl, wie sie bereits wissen ließ. Fest steht, dass Angelika Mlinar nicht mehr antritt, sie gab ihren Rückzug bereits vor Monaten bekannt.

Bei der Liste Pilz ist das Antreten fix. Wer ins Rennen geschickt wird, ist aber noch nicht bekannt, der oder die Kandidatin soll aber zeitnah vorgestellt werden, erklärte Parteichefin Maria Stern.

Schieder und Kogler fix

Für die SPÖ kandidiert der frühere Klubchef Andreas Schieder, nachdem Christian Kern sich nach seinem Rücktritt als Parteichef zunächst selbst als Spitzenkandidat ins Rennen gebracht und wenig später wieder rausgenommen hat. Die Grünen gaben am Dienstag bekannt, dass sich Bundessprecher Werner Kogler beim Bundeskongress als Listenerster bewerben wird. Der bisherige EU-Parlamentarier Michel Reimon tritt nicht mehr an.

(APA)

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