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Manipulationssicherer Lkw-Tachograph soll erst 2024 kommen

Zu Änderungen bei den von der Gewerkschaft kritisierten Lenk- und Ruhezeiten soll es nicht kommen, sagte Verkehrsminister Norbert Hofer.

Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) erteilt der Forderung der Verkehrsgewerkschaft vida nach einer rascheren Einführung des manipulationssicheren "Smarten Tachographen" für alle Lkw eine Abfuhr. Diese Geräte, die die Lenk- und Ruhezeiten im Lastwagen aufzeichnen, sollen ab 2024 kommen, teilte das Verkehrsministerium auf APA-Anfrage mit.

Zu Änderungen bei den Lenk- und Ruhezeiten soll es nicht kommen. Die vida und ihre europäischen Schwesterorganisationen hatten bei einem Kongress in Wien die Befürchtung geäußert, dass es hier auf drängen einiger osteuropäischer Staaten dazu kommt, dass die Fahrer ein ganzes Monat lang in ihren Fahrzeugen schlafen müssen. Dabei seien die Ruhezeiten jetzt schon zu kurz, weil hier die Fahrer viele Nebentätigkeiten zu entrichten hätten.

Ob sich das von der EU angestrebte Mobilitätspaket für Lkw und Busse noch heuer unter der österreichischen Ratspräsidentschaft ausgeht, ließ das Ministerium heute offen. Die Chancen würden "50 zu 50" stehen.

Auf die Seite der Gewerkschaften stellt sich Hofer bei der Frage der Bezahlung von entsendeten ausländischen Fahrern. Hier hielt der Politiker fest: "Es gilt der Grundsatz: Gleicher Lohn für die gleiche Arbeit am gleichen Ort."

(APA)