Klassik

Ein übler Mozart-Mix in Linz

Im Griff einer zwangsoriginellen Regie: Hans Schöpflin ist mit dem Tito überfordert.
Im Griff einer zwangsoriginellen Regie: Hans Schöpflin ist mit dem Tito überfordert.(c) Landestheater Linz/Sakher Almonem

Kritik„Zwei Opern zum Preis von einer“ – so wirbt man in Linz für die Bearbeitung von Mozarts „Tito“ durch Manfred Trojahn. Doch der Abend enttäuscht auf mehrfache Art.

Eine inszenierte Ouverture verheißt selten etwas Gutes: In Linz kommt es in Titos Schlafzimmer nicht zur Sache, obwohl der Kaiser nichts unversucht lässt, um Berenice, seine große Liebe, zu entblättern – sie entflieht ihm per Helikopter. Dank Überwachungskameras sichtbar für alle.