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Geld & Finanzen

Digitale Münzen als Beimischung

FILE PHOTO: Representation of the Bitcoin virtual currency standing on the PC motherboard is seen in this illustration picture
REUTERS
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Kryptowährungen korrelieren nicht mit Aktien. Dieser Vorteil schwindet, wenn man in Wertpapiere aus diesem Bereich investiert. Dennoch ist Letzeres keine schlechte Idee.

Diversifikation gilt als langfristiges Erfolgsrezept für Anleger: Man sollte nicht nur Aktien haben, sondern auch Anleihen, Gold, Immobilien, Rohstoffe, Cash, Fremdwährungen – und Kryptowährungen. Auch innerhalb dieser  Bereiche sollte man breit streuen. Im Idealfall hält man mehrere Anlageklassen mit positiver Gewinnerwartung, die nicht korrelieren. Eine positive Korrelation, wie sie etwa für DAX- und ATX-Aktien gilt, bedeutet nämlich, dass beide Werte in der Krise gleichzeitig fallen. Eine negative Korrelation – etwa wenn man eine Aktie hält und sie gleichzeitig shortet – bedeutet hingegen, dass sich Gewinne und Verluste gegenseitig aufheben, und davon hat man auch nichts.

Der Umweg über Zertifikate

Bitcoin und Co. weisen mittelfristig eine Null-Korrelation zu Aktien auf, wie Bloomberg-Daten zeigen. Eine ideale Depotbeimischung also, sofern man davon ausgeht, dass Kryptowährungen langfristig eine positive Gewinnerwartung aufweisen, also steigen.