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Die Bilanz

Das Problem mit der „Bestandserhaltung“

Bauarbeiter / Construction worker
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Im Getöse um den seltsamen UN-Migrationspakt geht unter, dass die EU (wie auch Österreich) Migration in großem Stil benötigt und auch bekommt, aber dummerweise die Kontrolle über deren Zusammensetzung verloren hat.

„Österreich ist kein Einwanderungsland“, hat Innenminister Herbert Kickl neulich verkündet. Da sagen die Daten aber etwas anderes: Aktuell sind 16 Prozent der ansässigen Bevölkerung ausländische Staatsbürger, und ein knappes Viertel der Bevölkerung hat Migrationshintergrund (zumindest ein Elternteil im Ausland geboren).

Und das Ende der Fahnenstange ist noch sehr lange nicht erreicht. Da könnte Kickl Nachhilfe bei seinem Regierungskollegen Heinz Faßmann nehmen, der vor seiner Zeit als Bildungsminister Wissenschaftler war und in dieser Eigenschaft vor drei Jahren in den „Mitteilungen der Österreichischen Geographischen Gesellschaft“ gemeinsam mit Stephan Marik-Lebeck eine Arbeit über „Replacement Migration für Österreich“ veröffentlicht hat.