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Wie sich die Österreicher das Wohnen in 20 Jahren vorstellen

Gestellte Aufnahme zum Thema Wohnungsbesichtigung Menschen schauen sich eine Altbauwohnung an Berl
In Zukunft muss man nicht mehr zur Besichtigung der jeweiligen Immobilie vor Ort sein.(c) imago/photothek (Thomas Trutschel/photothek.net)
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Grafik Am meisten Sorge bereiten den Österreichern einer Umfrage zufolge die steigenden Preise. Das Zuhause wird an Bedeutung gewinnen. Auch das Smart Home wird einen höheren Stellenwert bekommen.

Das Thema Wohnen bereitet den Österreichern ziemliches Kopfzerbrechen. Angesichts steigender Mieten und Immobilienpreise blicken sie mit gemischten Gefühlen in die Zukunft. Das zeigt eine Umfrage von ImmobilienScout24. Die Mehrheit geht davon aus, dass die Preise weiter steigen, Geringverdiener aus Innenstädten verdrängt werden und alle mit weniger Platz auskommen müssen. Das Zuhause wird noch mehr zum Zufluchtsort in einer globalisierten Welt. Und eine Landflucht von den (Innen-)Städten wird der Umfrage zufolge nicht einsetzen.

Dass das Zuhause in der Lage sein wird, die Aufgaben im Haushalt vollständig selbständig zu erledigen, glaubt immerhin ein Fünftel. Der Kühlschrank soll dann im Internet die Lebensmittel gleich nachbestellen.

Verbesserungen erwarten die Österreicher bei der Bürokratie rund um eine neue Immobilie. Eine Mehrheit glaubt, dass es in 20 Jahren möglich sein wird, Behördengänge beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie vollständig online abzuwickeln. Knapp weniger glauben, dass der Kauf und Verkauf von Immobilien künftig komplett papierlos und digital ablaufen wird. 

Umfrage

Innofact hat im Auftrag von ImmobilienScout24500 Österreicher/innen nach ihren Erwartungen an das Wohnen in 20 Jahren befragt.

(red./herbas)