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AMS-Budget: IT-Probleme sorgen für neuen Wirbel

THEMENBILD: AMS/SITUATION AM ARBEITSMARKT
APA/ANDREAS PESSENLEHNER
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Einem "Standard"-Bericht zufolge sind aufgrund von IT-Problemen 35 Millionen Euro aus der Finanzreserve nötig. Die will das Finanzministerium offenbar nicht ohne weiteres hergeben.

Zum AMS-Budget 2019 gibt es einem Zeitungsbericht zufolge noch Diskussionsbedarf. Wie der "Standard" berichtet, seien wegen IT-Schwierigkeiten zusätzliche 35 Millionen Euro aus der Finanzreserve notwendig. Wie die Zeitung weiter schreibt, soll das Sozialministerium bereits Zustimmung signalisiert haben, die Finanzreserve anzuzapfen. Das Finanzministerium hingegen forderte dem Bericht zufolge ein Gutachten ein, das belegen soll, dass die IT-Probleme durch Wechsel von IBM zum Bundesrechenzentrum gelöst werden.  Der Verwaltungsrat habe des Budget noch nicht beschlossen, zwei Sitzungen seien abgesagt worden. Offiziell äußert sich gegenüber dem "Standard" weder AMS noch Finanzministerium.

Ein zweiter Streitpunkt soll Personalfragen betreffen. Laut Zeitung geht dem Finanzministerium der Abbau von 200 Planstellen bis Ende 2020 nicht schnell genug. Bei dem Konflikt geht es nicht um das Budget für die aktive Arbeitslosenpolitik, sondern um AMS-Mittel für Personal- und Sachkosten.

>>> Bericht auf "derstandard.at"

(APA)