Porsche peilt sechs Milliarden Euro mehr Gewinn an

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In den kommenden acht Jahren soll der zusätzliche Gewinn des Sportwagenbauers durch Kostensenkungen auf sechs Milliarden Dollar steigen.

Der Sportwagenbauer Porsche will einem Bericht zufolge den operativen Gewinn in den nächsten acht Jahren durch Kostensenkungen schrittweise um sechs Milliarden Euro ausbauen. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) solle jedes Jahr um rund 750 Millionen Euro steigen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag.

Damit wolle die Volkswagen-Tochter die Konzernvorgaben einer Umsatzrendite von 15 Prozent erfüllen. Erreicht werden solle das durch Effizienzsteigerungen und einen wachsenden Ergebnisbeitrag neuer Geschäfte.

Mit den Einsparungen wolle Porsche die Kostensteigerungen auffangen, die sich durch den Umstieg auf Elektroautos ergäben, berichtete Bloomberg. So koste der viertürige "Taycan", der im nächsten Jahr auf den Markt kommt, in der Produktion 6.000 bis 10.000 Euro mehr als ein vergleichbares Auto mit Benzinmotor. Die Kosten sollten aber nicht auf die Kunden abgewälzt werden. Ein Porsche-Sprecher wollte sich dem Bericht zufolge nicht zu den Informationen äußern.

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die profitabelste VW-Tochter einen operativen Gewinn von 4,1 Milliarden Euro bei einem Umsatz von 23,5 Milliarden. Das entspricht einer Rendite von mehr als 17 Prozent.

(APA/Reuters)

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