SteiermarkNational über 10. Mio Euro.

1. Platz: Steirerfleisch GmbH

Karoline und Alois Strohmeier führen Steirerfleisch und haben mehr als 750 Mitarbeiter.(C) Steirerfleisch

Die Leidenschaft, mit der Steirerfleisch ans Werk geht, spürt der Kunde.

Die Steirerfleisch GmbH ist ein Familienunternehmen aus dem Schwarzautal. Die Wurzeln liegen in den 1960er-Jahren, als Alfred und Christa Scheucher einen kleinen Viehhandel führten und ihn über die Jahre zu einem Schlacht- und Zerlegebetrieb ausbauten. Tochter Karoline übernahm den Betrieb und führt ihn gemeinsam mit ihrem Mann, Alois Strohmeier. 2006 kam ein zusätzliches Werk in Wolfsberg zu Steirerfleisch hinzu.
2012 übernahm man den Mitbewerber Jöbstl in Strass in der Steiermark. „In einem hochkarätigen Umfeld mit leistungsfähigen Mitbewerbern ist es schwierig, sich abzuheben, und trotzdem notwendig“, ist CEO Alois Strohmeier überzeugt. „Wir lieben unseren Job. Diese Leidenschaft spüren unsere Partner, egal ob von Kunden- oder von Lieferantenseite.“

Großes Bauprojekt

Das Unternehmen steht auf einer gesunden finanziellen Basis. 2017 kratzte der Umsatz an der 300-Millionen-Euro-Grenze. Einen Teil des Umsatzes investiert Steirerfleisch seit Jahrzehnten ins Unternehmen, um den Betrieb kontinuierlich und mit Bedacht weiterzuentwickeln. Das beginnt bei den Mitarbeitern. Über 750 Mitarbeiter beschäftigt Steirerfleisch mittlerweile. „Wir verknüpfen die Regionalität und internationale Vermarktung unserer Produkte“, sagt Alois Strohmeier. Das vergangene Jahr war aus seiner Sicht besonders ereignisreich. Hervorzuheben wäre da etwa der Baustart für das größte Investitionsprojekt der Firmengeschichte in Wolfsberg im Schwarzautal. Der Neubau wird das Unternehmen auch noch in nächster Zeit beschäftigen. Steirerfleisch ist damit auf jeden Fall für das Thema Industrie 4.0 in der Lebensmittelproduktion gerüstet.

Deutliche Fortschritte

„Wir erhielten kürzlich die China-Zulassung nach jahrzehntelanger Verhandlung für beide Standorte Schwarzautal und Strass in der Steiermark“, erzählt der Geschäftsführer. Zudem belebte Steirerfleisch im vergangenen Jahr eine alte Rasse und führte „Steirisches Duroc“ ein. Stolz ist man auch auf die Verleihung des Goldenen Lukullus für besondere Verdienste um die österreichische Fleischwirtschaft.
Alois Strohmeier blickt stets in die Zukunft, um den neuen Herausforderungen gewachsen zu sein. „Vor allem, wenn es um Themen geht wie: Wo kommen die Mitarbeiter der Zukunft her, wie entwickelt sich die österreichische Landwirtschaft weiter oder welche Anforderungen stellt der Konsument unserer Produkte an die Themen Nachhaltigkeit, Tierwohl und Geschmack?“

 

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