Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Europa

Andreas Schieder: „Ich war von Kerns Vorgangsweise überrascht, irritiert und verwundert“

Schieder kritisiert den EU-Vorsitz der Regierung als vertane Chance.Die Presse
  • Drucken

SPÖ-Spitzenkandidat für die Europawahl Andreas Schieder übt im "Presse"-Interview scharfe Kritik an der EU-Vorsitzführung und der Sozialpolitik der Regierung. Sein Ziel für die Wahl im kommenden Mai ist die Rückkehr seiner Partei auf Platz eins.

Die Presse: Sie kandidieren als Spitzenkandidat bei der Europawahl. Die Vorzeichen für die SPÖ sind nicht gerade gut. Laut Umfragen muss sie kämpfen, um nicht auf den dritten Platz abzusteigen. Außerdem schlägt sich die SPÖ bei Europawahlen meist schlechter als bei Nationalratswahlen. Warum tun Sie sich das an?

Andreas Schieder: Da geht es nicht um mich. Viele Fragen unserer Zeit müssen auf europäischer Ebene beantwortet werden – nämlich Steuergerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit oder die Fragen des Klima- und Naturschutzes. Europa hat immer schon zu meinem Leben gehört. Ich habe vor mehr als einem Vierteljahrhundert die europäischen Jungsozialisten mitbegründet. Es geht nicht darum, auf welcher politischen Ebene man arbeitet, sondern darum, wofür man steht.