Wer bäckt heute unsere Weihnachtskekse?

„In jedem Ort gibt es ein, zwei Hochzeitsbäckerinnen“, sagt die burgenländische  Konditormeisterin Andrea Plohovits, die seit Anfang November Kekse für Privatkunden bäckt.
„In jedem Ort gibt es ein, zwei Hochzeitsbäckerinnen“, sagt die burgenländische Konditormeisterin Andrea Plohovits, die seit Anfang November Kekse für Privatkunden bäckt.(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Mit dem ersten Advent beginnt für viele die Zeit des Keksebackens. Der Großteil wird allerdings längst ausgelagert. Zum Beispiel an Profis wie Konditormeisterin Andrea Plohovits.

Es gibt gewisse Bilder, die fest verankert sind und Jahr für Jahr auftauchen. Das Keksebacken zu Hause zum Beispiel. Viel Kerzenschein und Arbeitsflächen aus Holz, wohlige Wärme, freundliche Großmütter und ein bisschen Weihnachtskitsch dürfen da nicht fehlen. Zumindest in der Werbung oder auch in den vielen Backbüchern, die rund um den Advent Lust zum Keksebacken machen sollen.

Ganz entsprechen solche klischeehaften Bilder allerdings nicht der Wirklichkeit. Nicht nur, dass es in den wenigsten Küchen so gemütlich und fotogen aussieht. Auch wenn in vielen Haushalten dieser Tage zumindest ein, zwei Kekssorten gebacken werden, das große Backen wird längst an Profis ausgelagert. Zum Beispiel an große Konditoreien und Bäckereien. Oder noch lieber – immerhin entspricht das am ehesten der Sehnsucht nach Omas Keksen – an Hausfrauen, Konditorinnen oder Bäuerinnen, die mehr Kekse backen, als für den Eigenbedarf notwendig ist und diese dann verkaufen.

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