Scherb jun. setzt sich an die Spitze der Spitz-Gruppe

Walter Scherb löst Josef Mayer als Spitz-Chef ab
Walter Scherb löst Josef Mayer als Spitz-Chef abSpitz
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Bei Lebensmittelhersteller Spitz übernimmt mit Walter Scherb jun. wieder ein Mitglied der Eigentümerfamilie die Geschäftsführung.

Beim oberösterreichischen Lebensmittelhersteller Spitz kommt es mit 1.. Jänner zu einem Führungswechsel. Josef Mayer, der die Gruppe seit Herbst 2008 leitet, übergibt den Vorsitz der Geschäftsführung an Walter Scherb jun. Bereits seit drei Jahren ist der 29-jähige Spitz-Erbe Walter Scherb jun. im Familienunternehmen tätig und hat dort zahlreiche Bereiche durchlaufen – zuletzt fungierte er als Division Manager für Getränke bei Spitz. Parallel dazu gründete Walter Scherb jun., der an der London School of Economics den Master in Finance and Private Equity absolvierte, gemeinsam mit seinen beiden Partnern Michael Goblirsch und Andre Schneider Square One Foods,  Europas ersten strategischen Partner und Investor für die Food und Beverage-Industrie.

Als CEO von Spitz will er eines der größten Investitionsprogramme der letzen Jahrezehnte implementieren und das Unternehmen in eine nächste Ära des Wachstums führen.  Nahrungsmittelhersteller Spitz setzte im Geschäftsjahr 2016/17 laut Wirtschafts-Compass 189,17 Millionen Euro um und erzielte ein Vorsteuerergebnis von 2,84 Millionen Euro. 2017 beschäftigte das Unternehmen 689 Mitarbeiter. Zu der Gruppe gehören die 2013 übernommenen Marken Blaschke und Auer sowie Spitz und Gasteiner-Mineralwasser. Darüber hinaus wird eine Handvoll Handelsmarken für Rewe, Spar und Hofer produziert. Insgesamt umfasst die Palette 11.000 Produkte. Das Familienunternehmen hat zwei Standorte - den Hauptsitz in Attnang-Puchheim und einen in Gastein (Mineralwasser).

(Red.)

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