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Innenpolitik

Der Chef von 50.000 Soldaten will Rückkehr der Milizübungen

Generalsekretär Wolfgang Baumann ist Oberst, tritt aber in Zivil auf.
Generalsekretär Wolfgang Baumann ist Oberst, tritt aber in Zivil auf.(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Die Generalsekretäre Wolfgang Baumann sieht sich als Umsetzer des Regierungsprogramms im Verteidigungsressort. Dem Generalstabschef will er dabei nicht in die Quere kommen.

Wien. Eifrigen Sehern von „Willkommen Österreich“, der Satiresendung von Dirk Stermann und Christoph Grissemann, ist er ein Begriff: Das Bild von Wolfgang Baumann, Generalsekretär im Verteidigungsministerium, ist seit Monaten im Studio präsent. Dass der oberste Beamte im Ministerium entsprechend den militärischen Usancen sein Bild in allen Kasernen aufhängen ließ, war eine Steilvorlage für die Kabarettisten.

Dabei wird Wolfgang Baumann von seinem Umfeld gar nicht als eitel beschrieben. Und Bilder hat es von ihm in den letzten fünfzehn Jahren im beruflichen Umfeld überhaupt keine gegeben. Das allerdings war auf seine frühere Rolle im Bundesheer zurückzuführen: Baumann, der den Dienstgrad eines Obersts hat, arbeitete im nachrichtendienst, dem Auslandsgeheimdienst des Bundesheers. Und dieser ist verständlicherweise eher zurückhaltend, wenn es darum geht, Informationen über die eigenen Mitarbeiter nach außen zu geben.