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Schulautonomie: Eltern gehen wieder auf die Straße

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Inzwischen 3800 Eltern üben Kritik an Faßmann. Vor dem Nationalratsbeschluss kritisieren sie erneut den aktuellen Kurs in der Bildungspolitik.

Die Elterninitiative, die bereits in der Vorwoche für mehr Schulautonomie und gegen das paktierte Pädaogogikpaket demonstrierte, geht am Dienstagabend erneut auf die Straße. Der Grund: Auch im Rahmen des Bildungsausschusses habe sich Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) nicht die Zeit genommen, ihre Petition persönlich entgegen zu nehmen – genau wie andere gegen die Deutschklassen und gegen Ziffernnoten.

„Eltern bleiben ungehört“, kritisieren die „Kinderköpfe“ nun. Die Petition der Initiative, die sich auch gegen die verpflichtende Wiedereinführung der Ziffernnoten nach zwei Jahren Schuile und die Deutschklassen richtet, hat inzwischen 3800 Unterstützer. Insgesamt sehen die Eltern erfolgreiche Unterrichtsformen gefährdet, Stichwort Schulautonomie. „Warum werden gut funktionierende Beispiele von öffentlichen Schulen nicht als Vorbild genommen sondern abgeschafft?“

Die Eltern gehen nun am Dienstagabend "gegen den aktuellen Kurs in der Bildungspolitik" auf die Straße. Das Pädagogikpaket wird am Mittwoch im Nationalrat beschlossen.

(beba)