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iPad: Fujitsu überlässt Apple den Markennamen

iPad Fujitsu ueberlaesst Apple
(c) AP (Paul Sakuma)
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Fujitsu hat bereits 2003 einen Computer unter dem Namen iPad auf den Markt gebracht. Erst knapp vor dem Verkaufsstart von Apples iPad, haben die Rechte den Besitzer gewechselt.

Apple hat kurz vor dem Verkaufsstart des begehrten iPads die Rechte für den Markennamen erhalten. Die Marke wurde nämlich von dem Computer-Hersteller Fujitsu beansprucht: Seit 2003 stellt dieser einen gleichnamigen Minicomputer für die Lagerverwaltung in Supermärkten her. "Nach unserem Verständnis gehört der Name uns", meinte der Marketing-Chef von Fujitsu noch im Jänner zur New York Times.



Am 24. Februar beantragte Fujitsu schließlich die Namensänderung, wie aus einem Dokument hervorgeht, das Cnet vorliegt. Dort ist vermerkt, dass der Name iPad am 17. März an Apple übergeben wurde. Das ist kurz nachdem Apple Mitte März begonnen hat Vorbestellungen für den US-Markt entgegenzunehmen - ausgeliefert wird bereits ab 3. April.

Ähnlicher Ärger mit Ciscos "iPhone"


Wieviel Geld für den Besitzwechsel geflossen ist, ist unklar. Die beiden Unternehmen hüllen sich zu Details der Einigung in Schweigen. 2007 hatte Apple ähnliche Schwierigkeiten mit dem Namen "iPhone". Cisco beanspruchte die Markenrechte für ein VoIP-Telefon, das wenige Monate vor Apples Smartphone auf den Markt kam. Die beiden einigten sich schließlich einvernehmlich. Die Vereinbarung ermöglicht Apple die Verwendung der Bezeichnung iPhone für sein neues Mobiltelefon. Im Gegenzug wurde eine nicht näher erläuterte Zusammenarbeit im Bereich der IT-Sicherheit und Kommunikation beschlossen.

 

(sg)